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Was gibt es schöneres als ein solches Abenteuer- 3 Monate weg, weit weg. Wohin- China, ein Land das mit Deutschland soviel gemeinsam hat die die Vereinigten Staaten mit Russland oder Hans Sarpei mit Fußball spielen. Wer oder was ist denn eigentlich dieses China- in meinem Kopf kommen dabei komische Assoziationen hoch: Reis-und Hundepfanne, unverständliche Schriftzeichen, Megacities, Smog, Armut und Reichtum, Karaoke, Einparteienstaat, mehr Menschen als wir Ameisen, .... Aber nach eingängiger Recherche habe ich schnell gemerkt, China kann mehr! Viel mehr! Das Land des Lächelns, gigantischer Architektur, des Wandels und ok, da hört es dann auch auf. Ich hoffe da kommt noch mehr, viel, viel mehr! Egal was, ich bin einfach unendlich gespannt. Ich würde mich freuen hin und wieder ein bisschen was aus meiner Heimat zu hören und werde im Gegenzug versuchen Euch auf dem Laufenden zu halten. Bis bald- Änni

Alter: 31
 



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Das erste Wochenende mit Thilo

Hallo zusammen, nun ist es schon wieder ein paar Tage her, dass ich das letzte Mal berichtet habe. Mein erstes Wochenende hier war genial. Freitag Abend ist Thilo gekommen. Das war super, sonst hätte ich mich, glaube ich, das erste Mal etwas einsam gefühlt. Thilo war gegen 21:30 bei mir, dann haben wir uns nur noch mit einem Bier auf meinen Balkon gesetzt und die Aussicht genossen. Am Samstag hat uns dann eine Bekannte von Thilo (Stella) abgeholt. Sie ist Chinesin und war dementsprechend der perfekte guide durch Shanghai. Erst einmal ging es chinesisch essen. Es gab Fisch und Gemüse. Das Gemüse gegart, der Fisch natürlich frittiert Danach weiter zum Sightseeing. Wie? Mit der Metro. Obwohl mich alle vor dem Metro fahren in Shanghai gewarnt haben, kann ich nur sagen, dass es absolut angenehm war. Zumindest, wenn man nicht zur Rush hour fährt. Die Beschilderungen sind auch auf Englisch und die Metro kommt ca alle 3 Minuten. Genial! Warum also Stunden im Stau stehen? Zuerst ging es nach Xin tian di, in ein Viertel ganz bei mir in der Nähe, dass sich durch viele Cafés und eine schöne Promenade auszeichnet. Dort geht es ums sehen und gesehen werden. Da wir nicht entsprechend gekleidet waren, entschieden wir uns fürs "Sehen". Wir haben uns in ein Café gesetzt und Menschen beobachtet, dass macht hier noch mehr Spaß als in Deutschland. Stella hat mir erklärt, dass es für Chinesinnen viel schöner ist, wenn die Haut so weiß wie möglich ist. Weiß wird mit Eleganz und Reichtum verbunden. Es bedeutet, dass man nicht draußen in der Sonne arbeitet. Reiche Chinesinnen lassen sich sogar Chemiekalien spritzen, die die Haut weißer machen. Total verrückt, à la Michael Jackson. Das hat mir dann auch erklärt, warum so viele Chinesinnen nicht ohne Regenschirm aus dem Haus gehen, oder beim Roller/ Moped fahren dicke Handschuhe und total abgefahrene Kopfbedeckungen tragen. Alles nur als Bräunungsschutz. Ich habe ihr dann erklärt, dass ich wir in Deutschland sogar ins Sonnenstudio gehen, um ein wenig gebräunt zu sein. Eine braunere Haut wird in Deutschland nämlich für frisch und gesund gehalten. Cultural difference vom feinsten. Von Xin tian di sind wir dann weiter zum Peoples Square gelaufen, durch viele kleine Gassen, entlang an großen Wolkenkratzern, wieder purer Gegensatz. Der Peoples Square ist der zentrale Platz in Shanghai. Platz ist eigentlich untertrieben, man könnte ihn eher als einen Park bezeichnen, mit perfekt geschnittenem Gras und akkurat hergerichteten Bäumen. Auf dem Weg zum Peoples Square hat Stella uns eine Markthalle gezeigt, wo die ganz normale chinesische Bevölkerung einkauft. Das hat mich wirklich geschockt, Hygiene Standards adé. Viel zu krass, das Fleisch und der Fisch liegen bei 35 Grad ungekuehlt herum, der Metzger raucht beim Fleisch schneiden. Auch die Eier lagern in der brütenden Hitze. Wahnsinn. Aber das Gemüse und Obst sah genial aus. Es gab so viele Sorten, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, wie z.B. eine Zucchini mit dem Durchmesser einer Wassermelone. Dann wieder mit der Metro nach Hause und abends wieder auf meinem Balkon gechillt. Das Sightseeing bei an die 40 Grad ist einfach zu anstrengend. Am Sonntag sind Thilo und ich dann auf eigene Faust losgezogen. Mit der Metro erstmal nach Pudung, dem neuen, modernen Teil Shanghais, wo die meisten Unternehmen sitzen (Evonik nicht) und sich die höchsten Gebäude der Stadt befinden. Erster Stop war der berühmte Markt am Technology Museum, der für seine Markenartikel bekannt ist Thilo war vom Verkaufswillen der Händler sowas von überfordert, dass wir nach einem kurzen Blick gleich wieder die Biege gemacht haben. Wir sind dann 7 km die century Avenue runter gelaufen, vorbei an den höchsten Gebäuden, mit dem Ziel zum Huang pu (dem Fluss, der Shanghai in Pudong und Puxi teilt) zu gelangen. Wahnsinn! So hoch kann man gar nicht gucken. Fast am Flussufer angelangt haben wir dann einen Paulander Biergarten entdeckt. Auf der Suche nach dem Eingang zum Biergarten und in freudiger Erwartung auf ein kühles Radler passierte es dann: "Hello, welcome to China, can I have a photo with you?" Eindeutig ein Provinz-Chinese, der im Gegensatz zu den Shanghaiern nicht an Westler gewöhnt war. Thilo und ich guckten uns verdutzt an, lachten und posierten artig. Erst ich, dann Thilo. Nach unserem kühlen Radler haben wir dann die Fähre von Pudong nach Puxi genommen, die genau wie die Metro auch nur ca 30 cent kostet. Als sich die Schranken der Fähre öffneten, rannten die Chinesen los...Dies stellte sich als nicht ganz unbegründet heraus, denn die Geländer Platze der Fähre waren knapp und der Blick auf Pudong zur einen und Puxi zur anderen Seite überragend. In Puxi angekommen sind wir dann noch einmal die Promenade entlang gelaufen, haben die obligatorischen Touri fotos gemacht und sind mit der Metro nach Hause gefahren. Abends waren wir wieder viel zu platt, um aus dem Haus zu gehen. Das erste Wochenende war also wirklich genial, vielen Dank Thilo! Gestern Abend war ich mit drei chinesischen Kollegen aus meinem Team essen, im Shanghai Opera Restaurant. Ich glaube, ich war die einzige nicht-chinesin in dem Laden. Das Essen war genial. Es gab frischen Fisch (der uns vorher noch lebend am Tisch präsentiert wurde), viel Gemüse und auch Fleisch. Alles wird in kleinen Schalen auf den Tisch gestellt, jeder bekommt dann zwei Paar Chop sticks, ein Paar um sich das Essen auf den Teller zu tun, ein paar zum essen. Dazu gab es erst Tsingtao Bier und dann lauwarmen Reiswein. Absolut göttlich, ich habe selten so lecker gegessen und getrunken. Während des Essens gab es chinesischen Gesang, der jedoch beim Geräuschpegel im Restaurant etwas unterging. Die Kollegen haben mir sogar noch eine Flasche Reiswein zum Mitnehmen bestellt. Der Abend war super, es ist schon etwas anderes mit richtigen Chinesen essen zu gehen. Die kennen sich einfach besser aus. Allerliebste Grüße nach good, old Germany!
10.7.13 00:36


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Das erste Wochenende mit Thilo

Hallo zusammen, nun ist es schon wieder ein paar Tage her, dass ich das letzte Mal berichtet habe. Mein erstes Wochenende hier war genial. Freitag Abend ist Thilo gekommen. Das war super, sonst hätte ich mich, glaube ich, das erste Mal etwas einsam gefühlt. Thilo war u´gegen 21:30 bei mir, dann haben wir uns nur noch mit einem Bier auf meinen Balkon gesetzt und die Aussicht genossen. Am Samstag hat uns dann eine Bekannte von Thilo (Stella) abgeholt. Sie ist Chinesin und war dementsprechend der perfekte guide durch Shanghai. Erst einmal ging es chinesisch essen. Es gab Fisch und Gemüse, ans Fleisch traue ich noch nicht so wirklich heran. Danach weiter zum Sightseeing. Wie? Mit der Metro. Obwohl mich alle vor dem Metro fahren in Shanghai gewarnt haben, kann ich nur sagen, dass das Metro fahren in Shanghai absolut angenehm war. Zumindest, wenn man nicht zur Rush hour fährt. Die Beschilderungen sind auch auf Englisch und die Metro kommt ca alle 3 Minuten. Genial! Zuerst ging es nach Xin tian di, in ein Viertel ganz bei mir in der Nähe, dass sich durch viele Cafés und eine schöne Promenade auszeichnet. Dort geht es ums sehen und gesehen werden. Wir haben und in ein Café gesetzt und Menschen beobachtet, dass macht hier noch mehr Spaß als in Deutschland. Stella hat ir erklärt, dass es für Chinesinnen viel schöner ist, wenn die Haut so weiß wie möglich ist. Weiß wird mit Eleganz und Reichtum verbunden. es bedeutet, dass man nicht draußen in der Sonne arbeitet. Reiche Chinesinnen lassen sich sogar Chemiekalien spritzen, die die Haut weißer machen. Total verrückt, à la Michael Jackson. Das hat mir dann auch erklärt, warum so viele Chinesinnen nicht ohne Regenschirm aus dem Haus gehen, oder beim Roller-/ Mopedfahren dicke Handschuhe und total abgefahrene Kopfbedeckungen tragen. Alles nur zum Schutz vor der Sonne. Ich habe ihr dann erklärt, dass ich wir in Deutschland sogar ins Sonnenstudio gehen um ein wenig gebräunt zu sein. Cultural difference vom feinsten. Von Xin tian di sind wir dann weiter zum Peoples Square gelaufen, durch viele kleine Gassen, entlang an großen Wolkenkratzern, wieder purer Gegensatz. Der peoples Square ist der zentrale Platz in Shanghai. Platz ist eigentlich untertrieben, man könnte ihn eher als einen Park bezeichnen, mit perfekt geschnittenem Gras und akkurat hergerichteten Bäumen. Auf dem Weg zum Peoples Square hat Stella uns eine Markthalle gezeigt, wo die ganz normalen Chinesen einkaufen. Das hat mich wirklich geschockt, Hygiene Standards adé. Viel zu krass, das Fleisch und der Fisch liegen bei 35 Grad ungekuehlt herum, der Metzger raucht beim Fleisch schneiden. Auch die Eier lagen in der brütenden Hitze. Wahnsinn. Aber das Gemüse und Obst sah genial aus. Es gab so viele Sorten, die ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, wie z.B. eine Zucchini mit dem Durchmesser einer Wassermelone. Dann wieder mit der Metro nach Hause und abends wieder auf meinem Balkon gechillt. Das Sightseeing bei an die 40 Grad ist einfach zu anstrengend. Am Sonntag sind Thilo und ich dann auf eigene Faust losgezogen. Mit der Metro erstmal nach Pudung, dem neuen, modernen Teil Shanghais, wo die meisten Unternehmen sitzen (Evonik nicht) und sich die höchsten Gebäude der Stadt befinden. Erster Stop war der berühmte Markt am Technology Museum, der für seine Markenartikel bekannt ist Thilo war vom Verkaufswillen der Händler sowas von überfordert, dass wir nach einem kurzen Blick gleich wieder die Biege gemacht haben. Wir sind dann 7 km die century Avenue runter gelaufen, vorbei an den höchsten Gebäuden, mit dem Ziel zum Huang pu (dem Fluss, der Shanghai in Pudong und Puxi teilt) zu gelangen. Wahnsinn! So hoch kann man gar nicht gucken. Fast am Flussufer angelangt haben wir dann einen Paulander Biergarten entdeckt. Auf der Suche nach dem Eingang zum Biergarten und in freudiger Erwartung auf ein kühles Radler passierte es dann: "Hello, welcome to China, can I have a photo with you?" Eindeutig ein Provinz-Chinese, der im Gegensatz zu den Shanghaiern nicht an Westler gewöhnt war. Thilo und ich guckten uns verdutzt an, lachten und posierten artig. Erst ich, dann Thilo. Nach unserem kühlen Radler haben wir dann die Fähre von Pudong nach Puxi genommen, die genau wie die Metro auch nur ca 30 cent kostet. Als sich die Schranken der Fähre öffneten, rannten die Chinesen los...Dies stellte sich als nicht ganz unbegründet heraus, denn die Geländer Platze der Fähre waren knapp und der Blick auf Pudong zur einen und Puxi zur anderen Seite überragend. In Puxi angekommen sind wir dann noch einmal die Promenade entlang gelaufen, haben die obligatorischen Touri fotos gemacht und sind mit der Metro nach Hause gefahren. Abends waren wir wieder viel zu platt, um aus dem Haus zu gehen. Das erste Wochenende war also wirklich genial, vielen Dank Thilo! Gestern Abend war ich mit drei chinesischen Kollegen aus meinem Team essen, im Shanghai Opera Restaurant. Ich glaube, ich war die einzige nicht-chinesin in dem laden. Das Essen war genial. Es gab frischen fisch (der uns vorher noch lebend am Tisch präsentiert wurde), viel Gemüse und auch Fleisch. Alles wird in kleinen Schalen auf den Tisch gestellt, jeder bekommt dann zwei Paar Chop sticks, ein Paar um sich das Essen auf den Teller zu tun, ein paar zum essen. Dazu gab es erst Tsingtao Bier und dann lauwarmen Reiswein. Absolut göttlich, ich habe selten so lecker gegessen und getrunken. Während des Essens gab es chinesischen Gesang, der jedoch beim Geräuschpegel im Restaurant etwas unterging. Die Kollegen haben mir sogar noch eine Flasche Reiswein zum Mitnehmen bestellt. Der Abend war super, es ist schon etwas anderes mit richtigen Chinesen essen zu gehen. Allerliebste Grüße nach good, old Germany!
10.7.13 00:35


Meine ersten Tage...

hallo ihr lieben,

jetzt bin ich schon 4 Tage hier und mein erstes Wochenende steht vor der Tür. Ich habe jetzt mal Zeit gefunden, ein bisschen ausführlicher zu schreiben. Ein Wort fast es ziemlich gut zusammen: überweltigend! Die Stadt kann man eigentlich nicht in Worte fassen, das kann ich jetzt schon sagen, obwohl ich aus meinem Viertel bisher noch gar nicht heraus gekommen bin. Natürlich abgesehen von meinem Weg zur Arbeit, der pro fahrt so ca 1 Std dauert. Ich nehme den Evonik shuttle, der fast vor meiner Haustür abfährt. Täglich um halb 8 geht es los. Um 17 uhr geht es dann nach Hause, sodass ich eigentlich immer um 18 uhr Zuhause sein kann.  Der Verkehr ist schlimmer als in Paris und Brüssel, ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist. Man muss sich im Prinzip ans Hupen als Dauergeräuschpegel gewöhnen. Was hier auf den STraßen abgeht ist krasser als Autoscooter, sowas habe ich noch nicht erlebt. Ich hatte schon mindestens 3 Herzinfakte, aber alle sagen mir, da gewöhne ich mich noch dran. Ich habe mich gestern mit einer chinesin unterhalten, die auf meine Frage, in welcher europäischen Stadt Sie gerne eine Zeit lang leben würde, mir die Antwort "Berlin" gab. Mit der Begründung, sie habe jetzt so lange in der Großstadt Shanghai gelebt, jetzt wolle Sie mal das Dorfleben bzw. Kleinstadtleben testen. Der Tatsache, dass Berlin 4 millionen Einwohner hat, war sie sich bewußt. Aber was sind schon 4 gegen 23 Millionen?! Da musste ich schon ein bisschen schmunzeln.

Mittwoch abend hatte ich schon die Gelegenheit ein wenig das Nachtleben hier zu entdecken. Mit ein paar Arbeitskolleginnen war ich im Zapata's, wo Mittwochs immer ladys night ist. Der Spruch über der Bar." Men without shirt - no drinks; Women without shirt - free drinks" war bitterer Ernst! Die Mädels haben sich aufgeführt, wie bei Coyoty Ugly (ein Anreiz für meine Recklinghäuser Jungs doch noch vorbei zu kommen). Die hot pants der Mädels sind kürzer als jeder Gürtel, genau wie die Oberteile. Die Ausschnitte dabei Vulkangroß! Dazu feht einigen chinesinnen leider das Takt- bzw. Rhytmusgefühl. Im Prinzip erinnerte mich das Tanzen zurück an die Zeit, in der ich den Hula Hoop reifen für mich entdeckt habe. Ich hatte meinen Spass, mir das Spektakel anzuschauen....Das wird wiederholt! Außerdem gab es free frozen magaritas, das kann man sich ja nicht entgehen lassen.

Mein Appartment ist wirklich gut, für chinesische Standards, wie ich jetzt erfahren habe. Es ist komplett ausgestattet, sauber und geräumig (wenn auch nicht wie angekündigt 90 qm). Neben einem großen Doppelbett habe ich eine Ausklappcouch, das wird meinen Besuch freuen. Auch eine Klimaanlage habe ich in Wohn- und Schlafzimmer! Natürlich gibt es einen Reiskocher Die Wohnung liegt im 31 Stock, der Blick über das Häusermeer ist genial. Das Fitnessstudio im Untergeschoss (das ich frei benutzten darf) ist eher semi-schön bzw. etwas ranzig, aber im Vergleich zum Indoor-Pool immer noch purer Luxus. Den Pool würde ich selbst bei +50 grad nicht für eine Millionen Euro nutzen, wiederlich! But oh well, ansonsten hat es mich super getroffen.

Ich würde gerne Bilder hochladen, aber die Internetverbindung lässt das leider nicht zu, da muss ich mir nochmal was ausdenken.

Gestern habe ich mir ein bisschen Zeit genommen, um im Supermarkt herumzustöbern. Neben Hühnerfüßen, Schlangen, Fröschen und Kröten, gab es auch faszinierende Früchte, die ich im Laufe der Zeit alle mal probieren werde. Dieser Supermarkt, mit überwiegend chinesischen Produkten, ist dann auch gleich viel günstiger, als der erste, in dem ich bei meiner Ankunft war.

Heute habe ich in der Mittagspause company Yoga ausprobiert, das ist 2 mal die Woche während der Arbeitszeit. Da habe ich mich gleich angemeldet, auch wenn es etwas peinlich war, da ich a) die ungelenkigste Person ever bin, und b) die chinesen biegsamer als gummi sind. Ich habe zwar nichts verstanden, aber es war gut für meine Rücken. Also: check!

Jetzt freue ich mich auf mein Wochenende mit Thilo! wünsche euch ein auch ein schönes WE!

Fühlt Euch gedrückt, bis bald!

5.7.13 09:02


Angekommen!

So, nach einem wirklich entspannten Flug und einigen Schwierigkeiten mein Apartmenthaus zu finden bin ich nun da! Einige Schwierigkeiten?! Woher soll ich denn wissen, dass meine Unterkunft aus ca 20 gigantischen Hochhäusern besteht und man nicht mal eben fragen kann wo denn "Haus 8" liegt. Irgendwann hat mich dann eine sehr nette Chinesin an die Hand genommen und mich zum richtigen Ziel gebracht. Das Apartment ist super und die Aussicht genial. Wie soll es auch anders sein, im 31. Stock Einen Balkon habe ich auch, das ist echt genial. Zum Glück funktioniert die Klimaanlage,. bei 38 Grad könnte ich sonst wohl kaum schlafen. Die nächste Herausforderung stand jedoch schon vor der Tür: Einen Supermarkt finden! Wasser ist zum Glück da, aber ich wollte unbedingt Kaffe, Saft und Obst. Einen Supermarkt habe ich nach 1,5 Stunden Suche (nicht weil er so weit weg ist, sondern, weil hier einfach alles so verwirrend ist und leuchtet) auch gefunden, und sogar einen europäischen! SCORE! Das Lachen verging mir als ich jedoch an der Kasse für etwas Milch, Saft, Pulverkaffe und Obst fast 40 Euro gezahlt habe! Lesson leasend: nur noch chinesische Supermärkte. Jetzt werde ich mal auspacken, FB und Google funktioniert von meinem Apartment (trotz Vorbereitung) erstmal noch nicht, aber web.de (annelanghorst@web.de). Mein persönliches Highlight heute: Ein McDonalds Fahrrad-Taxi hat mich auf der Straße fast überrollt. Ich werde mal auspacken, ich glaube wir haben gerade halb neun, morgen der erste Arbeitstag, ich bin gespannt. Beste Grüße in die Heimat, eure Änni
2.7.13 14:42


Änni goes to China...

My dearest friends, wie die meisten von Euch wissen geht nächsten Montag mein großes China Abenteuer los. Yuhuuu, endlich: 30 Grad, Stand, Sonne und mehr. Ok, nicht ganz: 30 Grad mögen hinkommen, allerdings kombiniert mit einer tropischen Feuchte (Luftfeuchtigkeit um die 90%), von der Sonne werde ich wohl auch nicht viel sehen, da diese eigentlich immer von einem tiefgrauen Smogschleier verhüllt wird, der einzige Standabschnitt soll so hoffnungslos überfüllt sein, dass die Anzahl der Menschen dort mit der Anzahl der Sandkörner mithalten kann. China halt! Nichts desto trotz, ich freue mich wie ein kleines Kind und habe einfach unglaublich Bock auf dieses Abenteuer. Der ein oder andere von Euch kommt mich ja besuchen und kann sich von allem selber ein Bild vor Ort machen. Für alle anderen schreibe ich diesen Blog, da ich vor Facebook und Google/Gmail Problemen (trotz vpn client) gewarnt wurde. Ich bin auch immer dankbar über nützliche Tips von solchen, die schonmal Vorort waren oder jemanden kennen, der jemanden kennt.... 下次见 eure Änni
23.6.13 14:31


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