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Was gibt es schöneres als ein solches Abenteuer- 3 Monate weg, weit weg. Wohin- China, ein Land das mit Deutschland soviel gemeinsam hat die die Vereinigten Staaten mit Russland oder Hans Sarpei mit Fußball spielen. Wer oder was ist denn eigentlich dieses China- in meinem Kopf kommen dabei komische Assoziationen hoch: Reis-und Hundepfanne, unverständliche Schriftzeichen, Megacities, Smog, Armut und Reichtum, Karaoke, Einparteienstaat, mehr Menschen als wir Ameisen, .... Aber nach eingängiger Recherche habe ich schnell gemerkt, China kann mehr! Viel mehr! Das Land des Lächelns, gigantischer Architektur, des Wandels und ok, da hört es dann auch auf. Ich hoffe da kommt noch mehr, viel, viel mehr! Egal was, ich bin einfach unendlich gespannt. Ich würde mich freuen hin und wieder ein bisschen was aus meiner Heimat zu hören und werde im Gegenzug versuchen Euch auf dem Laufenden zu halten. Bis bald- Änni

Alter: 31
 



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Huangguoshu Waterfalls und Guiyang

Das Frühstück im Hotel war sehr chinesisch aber ich muss ehrlich sagen, das finde ich mittlerweile gar nicht mehr schlimm, ganz im Gegenteil, ich finde die chinesische Küche richtig gut!
Also gab es Hühnersuppe mit Reisnudeln und Wassermelone um 8 Uhr morgens. Kein Kaffee, keine Brötchen. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal Brot oder Brötchen gegessen habe, auch Weizenprodukte sind  eine Weile her. Ab und an morgens Haferflocken, aber das war es eigentlich. Und es fehlt mir überhaupt nicht. Ich könnte mich immer so ernähren, ich finde die Küche genial. Es gibt immer wahnsinnig viel frisches Gemüse. Wenn man essen geht werden ganz viele Gerichte bestellt und alle teilen alles. Außerdem isst man mit Chop sticks viel langsamer, das macht das Essen viel gemütlicher.
Nach dem Frühstück dann weg aus unserem 5* luxury hotel los, zur Zementanlage.
Der Termin war interessant, aber viel cooler war, das Alex, mein Arbeitskollege (nichtraucher) immer Zigaretten dabei hat, weil es bei solchen Terminen immer sehr gut ankommt, wenn man diese dem Gesprächspartner anbieten kann. „Anne, cigarettes are like currency when I visit production sites.” Und es hat geklappt, die Führung war super, nicht zuletzt, weil Alex dem netten guide die ganze Schachtel geschenkt hat.
Danach sind wir direkt weiter zu den Huangguoshu Waterfalls. Das war einfach nur ohne Worte. Sowas geniales, so eine krasse Natur habe ich selbst in Neuseeland nicht gesehen. Ok, da vielleicht, aber sonst noch nirgendwo.  Im Prinzip läuft eine Tour zu den Wasserfällen so ab: man kauft Tickets, dann bringen Shuttlebusse die Touristen (alles Asiaten, ich habe keinen Westler gesehen) nacheinander zu drei verschiedenen Aussichtspunkten der Wasserfälle.  Beim ersten Punkt mussten wir nur etwa 10 Minuten laufen, bis wir den Wasserfall sehen konnten, beim zweiten Viewpoint haben wir drei Stunden gebraucht. Wir wußten einfach gar nicht was uns erwartet und mussten durch Höhlen klettern und den Dschungel  überwinden. Das war schon ziemlich genial, nur leider haben wir gedacht, wir schauen uns kurz eine Stunde den Wasserfall an und dann können wir nachmittags wieder zurück mit dem Bus nach Guanyang, zurück in die Zivilisation! Der letzte Bus fuhr um 4:30….dann mussten wir uns leider den dritten Viewpoint knicken, der nochmal 2-3 Stunden gedauert hätte. Unser Stamm-Taxi-Fahrer, den Alex von einem anderen Besuch bei der Zementanlage kannte, hat uns dann vorzeitig abgeholt und wir haben fast auf die Minute unseren Bus von Guanyang erreicht.  Ziemlich cool war auch, dass überall zwischendurch Obst und Gemüse von den Locals verkauft wurde. Es gab Gurken, die als ganzes zum Snack angeboten werden. Die werden dann einfach von oben nach unten von der Schale befreit, nur das letzte Stück wird ausgespart, das dient als Halter. Dann hat man quasi seine Gurke am Stil, genial. Und lecker. Alex hat mir erklärt, das die Minderheit dort Miao heißt und sie sehr viel Landwirtschaft betreiben.
Alex hatte außerdem ein „Hot Dog“, eine Wurst am Stil, die sich beim Probieren aber als fake entpuppt hat. Die Wurst wurde aus Reis gemacht und eingefärbt!!! Er hat mich nach dem ersten Bissen ganz enttäuscht angeguckt und meinte „Damn, ist a fake!“  Man, ich habe mich tot gelacht, die faken wirklich alles die Chinesen, selbst Hot Dog Würstchen!
Die Busfahrt nach Guiyang hat auf dem Rückweg super geklappt. Nachdem wir im Hotel eingecheckt haben, haben wir einen Freund von Alex zum Essen getroffen. Was? Klar, Hot Pot. Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir dann einer Wedding Party begegnet. Die Braut hat den sehr spärlich bekleideten Ehemann an einer Leine hinter sich her gezogen. Sah ein bisschen nach Junggesellenabschied aus. Als die wedding party mich entdeckt hat musste ich Fotos mit Braut u Bräutigam machen und es hagelte Blitzlicht….ganz ehrlich, das war krass…irgendwann haben Alex und sein Freund mich dann gerettet.
Witzig war auch, dass das Mädchen, das uns unser Gepäck aufs Zimmer gebracht hat, zwar ein Trainee war, die englische Übersetzung auf ihrem Namensschild lautete aber „Trainer“. Eine eindeutige Aufwertung würde ich sagen!
Am nächsten Morgen haben wir uns dann noch ein Viertel in Guanyang angeguckt mit Gebäuden, die im Ming-Dynastie Style gebaut sind, hatten lunch und sind zum Flughafen. Der Flug hatte fünf Stunden Verspätung, was mich so unendlich gernervt hat, weil ich mir gerne noch so viel anderes angeschaut hätte.
In jeden Fall ist Alex ein riesen Schatz, der hat alles genial organisiert und war super aufmerksam. Er hat sogar für mich gehandelt.
Am Wochenende geht es nach Tsingtao, eine Stadt die mal in deutscher Hand war. Das Bier dort wird nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut! Ich berichte!
Liebe Grüße aus Shanghai, Anni
8.8.13 04:18


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Wieder in Shanghai und Trip nach Guiyang

Wieder in Shanghai war ich Samstag zum Shoppen mit zwei Arbeitskolleginnen verabredet, die als Expats für ein oder mehr Jahre hier sind, Wir sind in eine Gegend gefahren, wo Touristen eher selten einkaufen…also weniger schick aber genial. Man kriegt ALLES! Schuhe, Schmuck, Lederwaren, Klamotten (Markensachen (ob fake o nicht wissen wir nicht) und und und&hellipHandeln ist dabei essentiell. Ich habe ein paar Sachen gekauft, darunter drei paar Schuhe (30 RMB pro paar, also  knapp 4 Euro). Da werde ich meinen Besuch ebenfalls hinführen, allein die Erfahrung ist es wert!
Nach dem Wochenende in Shanghai ging es für mich schon wieder auf Reisen. Ein weiterer Arbeitskollege (nicht Playboy Ken) wollte mir ein Zementwerk zeigen. Auf ging es Montagmorgen 5:30, 7:40 ging der Flieger nach Guiyang, in einer Provinz im Südwesten Chinas (Provinz. Flieger sollte zwar um 7:40 gehen, als wir in der Maschine saßen wurde uns mitgeteilt, der Abflug würde sich um 1,20 verschieben…also warten im Flugzeug. Endlich in Guiyang angekommen, haben wir dann ein Taxi genommen, dass uns zu einer Bus Station außerhalb gebracht hat, was weiter 40 Minuten in Anspruch genommen hat. Der Bus, der uns dann nach Guanling (eine kleiner „Ortschaft“ mit über 300 000 Einwohnern) bringen sollte, sollte angeblich alle 20 Minuten fahren, nur als wir angekommen sind, fuhr er erst wieder 1,45 Stunden später. SUPER! Wieder warten und dann am Busbahnhof (ohne Cafés oder Toiletten wie wir es kennen). Die Busfahrt hat dann noch einmal 2 Stunden gedauert. Allein der Trip, von meinem Apartment in Shanghai bis zum Hotel in Guanling hat also 12 Stunden gedauert (2,5 Stunden davon Flug)….Welcome to China! Zumindest hatte ich so auf dem Weg ein wenig Zeit mit Alex (meinen Arbeitskollegen) zu quatschen, der ist wirklich cool!
In Guanling angekommen habe ich mich dann ein bisschen wie eine Aussätzige gefühlt, alle haben mich angestarrt! Ich glaub ich war halt einfach die einzige nicht-chinesin im Umkreis von 500 km2.
Das Hotel in Guanling sollte 5 Sterne haben wie wir vor Ort erfahren haben, in Deutschland hätte es keine zwei…widerlich. Kaffeeflecke (ich hoffe es waren Kaffeeflecken) an den Wänden, nicht funktionierendes Internet, niemand hat englisch gesprochen….Ohne Alex wäre ich sowas von aufgeschmissen gewesen!
Abends waren wir richtig nice Hot Pot essen, das ist hier in China sehr beliebt. Man bekommt einen Top, auf dem Tisch in eine Herdflamme. Im Topf ist eine bestimmte Suppe mit Gewürzen, dann sucht man sich frische Zutaten aus, die man roh am Tisch serviert bekommen. Die packt man dann alle in den Pott und ist Sie, das ist so genial und super frisch, total lecker. Wir hatten alles Mögliche an Gemüse und einen Fisch (ja, einen ganzen Fisch, mit Kopf und Flossen – den Kopf haben wir nicht in den Pott ge) den ich aus dem Aquarium ausgesuchte habe (Agnes, es tut mir leid!).  Es hat einfach unglaublich gut geschmeckt, ich werde die Hot Pot Tradition in Deutschland einführen.
Auf dem Weg zurück zum Hotel habe ich dann meinen ersten fake Apple Store in China gesehen, das war schön! Quasi in the middle of Nowhere ein heruntergekommener Schuppen, aber den Apfel auf dem Kopf. Da habe ich ein paar schöne Fotos von gemacht.

Ich habe mich abends schon um 9 ins Bett gelegt, weil ich einfach total Platt von dem Trip war. Allerdings klopfte es gegen 21:15 an meiner Tür. Ich habe gerufen "No, I am sleeping!" aber es klopfte weiter und weiter und weiter. Ich also im Schlafanzug zur Tür, da standen zwei Chinesen, die mir Dumplings (süße Teigtaschen in diesem Fall) und Milch vorbei gebracht haben. Ein nein wollten sie offensichtlich nicht akzeptieren, weil ich wohl der einzige nicht asiatische Gast in dem Hotel war und da wurde ich verwöhnt Das war sehr niedlich, aber wenn man in einem Hotel in Europa sagt Nein, dann darf man das auch. Hier wird es halt nicht akzeptiert. Aber da die beiden kein englisch verstanden haben, haben sie auch mein NEIN nicht verstanden. In diesem fall war es aber gut, so konnten sie mir auch noch die Klimaanlage richtig einstellen.


Von allen anderem berichte ich morgen, denn ich muss dringend ins Bett!

6.8.13 18:22


Nachtrag Typisch China

Einige chinesische Männer haben einen langen Fingernagel am kleinen Finger. Eine Freundin informierte mich kürzlich, dieser würde zum Säubern von Körperöffnungen verwendet! Allerdings nur für solche im Gesicht, trotzdem wahnsinnig appetitlich, wenn Sie dir damit dein Essen servieren.

In vielen Gebäuden fehlt außerdem der 4 Stock (Zahl des Teufels) außerdem der 14, 24 usw. Das heißt, ich lebe eigentlich nicht im 31, sondern lediglich im 28 Stockwerk, also halb so wild
Eine weitere chinesische Eigenart  und Tradition ist es alles mit zwei Händen dem Gegenüber zu reichen und auch mit zwei Händen in Empfang zu nehmen.  Anderes gilt als unhöflich.
Außerdem eine nette Geschichte: Ich war in Beijing auf eine Messe mit zwei Arbeitskollegen. Alle Chinesen  geben sich einen englischen Namen. Mein Arbeitskollege gab sich den Namen „Ken“, was an sich schon ein Brüller ist, da er einfach absolut kein Barbie-Boyfriend-style Typ ist. Zusätzlich trug er aber einen Gürtel, mit einem Playbay-Bunny auf der Schnalle (in Gold). Das war schon ein umwerfender Anblick, ich bin mir sicher,  er weiß weder, dass sein Name dem Image eines Sex-Symbols entspricht, noch was der komische Hase auf seiner Gürtelschnalle bedeutet…..
6.8.13 18:11


Peking 2 und Hongkong

also peking 2...man, das ist schon wieder ein paar Tage her...Da ist ja wußte, dass ich im September noch mal in Peking sein werde, habe ich mich an meinem zweiten Sightseeing-Tag für den Sommerpalast entschieden. Er liegt etwas außerhalb im Nord-westen, ist aber mit der Metro zu erreichen. Obwohl ich an der richtigen Metro-station ausgestiegen bin und sogar den korrekten Ausgang gewählt habe (jede einzelne Metro Station in Beijing hat etwa die Größe von Paris Chatelet-les-halles) hat es mich mindestens eine weitere Stunde gekostet den Sommerpalast zu finden. Immerhin, 1 Stunde in der prallen Sonne haben mir einen sommerlichen "Teint" verpasst Endlich am Ziel, konnte ich schnell feststellen- das war die Reise wert. Eine Oase ganz nah bei Peking, ein riesengroßer garten mit einem netten Hügel mit schönem Blick über den See, zwischendrinn immer wieder Teile des Sommerpalast (die ich mir allerdings nicht im Detail angeschaut habe, der Garten war einfach viel cooler). Also- ein muss- muss, aber schön, um ein wenig der Großstadt zu entfliehen. Letzten Samstag (27.7) bin ich dann nach Hongkong geflogen. Der Flug von Peking nach Hongkong hat in etwa 3,5 Stunde gedauert, der Transport vom Flughafen in Hongkong zum Hotel noch mal 2,5. Allerdings handelt es sich beim Flug um ca 2 000 km, der Weg vom Flughafen zum Hotel deckte geschätzte 15 ab. Welcome to HongKong! Endlich angekommen, gym und pool ausgecheckt (so ein roof-top pool im 39. Stock hat schon was!) und die Gegend ein wenig zu fuß erkundet. Sonntag wollte ich mir dann - im wahrsten Sinne des Wortes- einen Überblick über Hongkong verschaffen. Victoria Peak ist ein genialer Aussichtspunkt in Hongkong, der in jedem Reiseführer als "Not to miss in Hongkong" beschrieben wird. Mit der Metro bis zum center, dann weiter hoch auf den Berg mit der Tram...oder auch nicht. Die Schlage war länger als alle Wolkenkratzer Hongkongs aneinandergereiht. Verrückt- aber was will man an einem Sonntag auch erwarten. Trotz 38 Grad und einer Luftfeuchtigkeit noch höher als in Shanghai beschloss ich hoch zu laufen. Anfangs ohne Orientierung einfach nach oben, fand ich schnell einen Hongkongeaner (Hongkaner)???? der mir Gesellschaft leistete. er erzählte mir, dass er den Berg am Wochenende zum Sport treiben hoch laufen würde...Sport war es wirklich- nur schön, dass ich meine Energie schon morgens auf dem Laufband gelassen hatte...nach gefühlten 3 Stunden (es war höchstens 1) war im am Peak angelangt. Die Tortur war es wert! Die Aussicht über Hongkong gigantisch und auch der 4km Spaziergang um den Berg herum (also nicht der Marsch auf den Berg) sind definitiv jeden einzelnen Tropfen Schweiß wert. Also Leute: Hongkong ist ein muss für alle Weltenbummler! Tag 2 Hongkong Sightseeing: ein weiteres must see in Hongkong ist der Big Buddha auf Lantau, einer Nachbarinsel Hongkongs. Ich beschloss die Fähre dorthin zu nehmen und dann weiter mit dem Bus. Die reise hat also ca 1,5 Stunden gedauert, aber sowohl der Blick von der Fähre, also auch die Fahrt mit dem Bus durch die Natur auf Lantau waren wirklich beeindruckend. Hongkong hat einfach alles: Strände, grüne Hügel, Inseln, Großstadt Flair.. hier lässt es sich aushalten... mein persönliches Highlight auf dem Weg zum Big Buddha: Der Bus hat auf dem Weg ein Gefängnis passiert, das einfach direkt am Strand lag...also wenn man mich mal in den Knast schickt, dann bitte hier! Die Statue an sich war riesig, viel beeindruckender war aber die Landschaft drumherum. Deshalb entschloss ich mich auf dem Rückweg, einfach an der Küste auszusteigen und mir ein/zwei Stunden Strand zu gönnen. CHECK! Schwimmen im Meer, chillen in der Sonne, großartig! Hongkong so far- more to come! Bis bald- Änni
31.7.13 15:44


Peking 1

Heute hatte ich nach der Messe ein wenig Zeit die Stadt zu erkunden. Wie? Ich alter Sparfuchs wollte natürlich wieder die Ubahn nehmen. Jetzt weiß ich auch, warum mich alle davor gewarnt haben: Krasser als im Bus zur Schalke Arena oder beim Backstreet Boys Konzert. Jetzt weiß ich auch wo sich die 30 Millionen Einwohner Pekings rumtreiben: IN DER UBAHN!!! Nichts desto trotz, das schnellste Fortbewegungsmittel, wenn man mal keine lust hat bei 35 Grad 2 Stunden im Stau zu stehen. DA ich im September noch mal zum Sightseeing hier sein werde (da werde ich mir die Verbotene Stadt und wohl auch die Mauer anschauen) habe ich mich heute für Tian'an men -Platz (Patz des Himmelsfriedens) entschieden, der größte innerstädtische Platz der Welt. Ich muss sagen, der hat seinen Namen verdient! Wahnsinn! Dahinter liegt ein kleiner Park, der 2 Yuan (also 25 Cent - genua wie die Ubahn hier) Eintritt kostet. Nach wenig Überlegung, habe ich diese gezahlt, was wirklich lohnenswert war. Ein super schöner, sehr sauberer Park/Garten, eine kleine Oase in Mitten der Stadt. Danach bin ich weiter zur Wangfujing, der größten Einkaufsstraße, die blöderweise auf meinem Rückweg lag. Wahnsinn, was so ein kapitalistisches Land zu bieten hat Da ist mir dann passiert, wovor ich GOTT SEI DANK oftmals gewarnt wurde: eine nett gekleidete Chinesin kam auf mich zu und fragte woher ich kommen würde. Nach kurzem Gespräch auf Englisch, wollte Sie mich in unbedingt auf ein Bier einladen. Das ist hier eine ganz große Masche um Touristen abzuziehen. Die Rechnung liegt nämlich nach den Getränken bei mehreren 100 Euro, also reine Abzocke! Aber ich war gewarnt und blieb hartnäckig: "NEIN DANKE". Irgendwann zog sie dann beleidigt ab. Also erstes Fazit: Peking hat bestimmt wahnsinnig viel zu bieten, ist aber viel überfüllter als Shanghai (falls das möglich ist). Morgen nachmittag werde ich versuchen mir noch ein wenig mehr anzuschauen, Touri sein ist schon cool! Bis Bald- Änni
24.7.13 16:25


Typisch China

Es ist schon wieder ein Weilchen her...allerdings gibt es nicht viel zu berichten. Das Leben in Shanghai wird langsam zum Alltag. Heute bin ich nach Peking geflogen, morgen besuche ich hier eine Messe, übermorgen habe ich einen Evonik-Termin. Um Euch trotzdem bei Laune zu halten- ein paar chinesische Eigenarten, die mir bisher besonders aufgefallen sind: - Spucken auf der Straße (dauernd und immer!!! - ihhhhh!) - Bleiche Haut wird als schön angesehen, gebräunte NICHT - Bei chinesischen Männern ist es ziemlich angesagt ihr T-Shirt hoch zu knoten, sodass man den Bauch in voller Pracht sehen kann (so wie bei uns die weiblichen Teenies in den 90ern) - Der Mann aus Shanghai trägt seiner Frau die Handtasche (kein Witz) und das machen nicht nur ältere Männer!!! ALLE!! Gilt allerdings nur für den Mann aus Shanghai, die sollen besonders höflich sein. - Es ist absolut im Trend, Nerd Brillen ohne Gläser zu tragen. Die Chinesen setzten also auf alles, was bei uns "cool" ist, noch einen drauf! Ich habe Lust bekommen noch viel mehr von China zu entdecken. Anfang August fliege ich mit einer Bekannten nach Qingdao, die Stadt war mal in deutscher Hand, die deutschen Wurzeln soll man noch erkennen. Jetzt bin ich aber erstmal in Peking, Freitag habe ich Zeit etwas Sightseeing zu machen, habe mich aber noch nicht entschieden, was ich mache. Das Hotel hier ist OK. Im Garten ein riesengroßer Pool- ohne Wasser! Super, typisch China.... Samstag geht es nach nach Hongkong, ich bin mal gespannt. Bis die Tage- Änni
23.7.13 15:17


zweites Wochenende und Alltag

So, jetzt komme ich mal wieder dazu ein wenig zu schreiben. Mitterweile bin ich auf den Tag zwei Wochen hier, verrückt!

Letztes Wochenende war ziemlich entspannt. Freitag Abend war Simones Verabschiedung im Abbey Road, ein super netter Laden, in dem sich hauptsächlich Westler herumtreiben und wo westliches Essen serviert wird. Ich war aber ziemlich fertig von der Woche und bin früh ins Bett. Die Hitze schlaucht ganz schön, ich weiß nicht, wann ich das letzte mal zwei Wochen am Stück an die 40 Grad hatte. Aber bisher finde ich das Wetter noch super! Vor allem, weil sich immer häufiger auch der blaue Himmel zeigt, Smog ist hier also gar nicht so schlimm.

Samstag habe ich dann mit Simone einen genialen Beauty Tag gemacht, Maniküre, Pediküre, Fußbad, Peeling...Der Hammer! Himmel auf Erden und das alles für so wahnsinnig wenig Geld...Das war schon cool. Die Expats können in Shanghai wirklich leben wie die absolute high society...vor allem was Dienstleistungen wie Massage, ... angeht.

Samstag abend war ich mit ein paar Kollegen bei meinem chef zum Grillen eingeladen, was auch echt nett war. Die Wohnanlage war wie erwartet vom feinsten und der Außenbereich zum Grillen perfekt. Allerdings haben mich an diesem Abend leider die Mosquitos für sich entdeckt. Am liebsten würde ich Fotos von meinen Beinen hochladen, ich glaube, ich war noch nie in meinem Leben so Mückenstich-übersäht. Die Chinesen haben komischerweise keine Problme...pffff.

Letzten Sonntag wollte ich mit ein paar anderen Trainees dann nach Nanjing, was wir aber kurzfristig gecancelt haben. Machen wir evtl. nächstes Wochenende. Satttdessen habe ich mir mit Melanie (eine der Trainees) einen Tempel angeschaut, der mitten in der stadt liegt. Der Jing'an Tempel ist eigentlich nicht so spektakulär, aber was mich ziemlich beeindruckt hat war, dass man im Hintergrund/bzw. direkt nebenan immer Shanghais Wolkenkratzer gesehen hat. Das war schon komisch, so ein religiöser Ort, und die Leuchtreklame auf dem LCD Display des Wolkenkratzer-hohen Shopping-centers nebenan immer präsent. ...sehr surreal, aber irgendwie witzig. Zeigt wieder, wie kontrastreich Shanghai ist.

Danach haben wir uns gegenüber in einen Park gesetzt, der sich als eine echte Oase entpuppt hat. Ein Teich und ganz viel Grün drumherum, da hat man von der Großstadt fast gar nichts mitbekommen...Außer noch mehr Mückenstiche...ätzend! Aber die kleine Oase war es wert.

Wieder zuhause angekommen habe ich es dann genossen einfach mal nichts zu machen....

Montag (also gestern) morgen hat mein chinesisch Kurs begonnen. Oh man, was habe ich mir da eingebrockt...unglaublich diese sprache! Also das mit dem "ich möchte dem Taxi fahrer den Weg zu mir becshreiben können" kann ich mir definitiv abschminken. Nicht nur, weil ich mich nach den drei Monaten in Shanghai genauso wenig auskennen werde, wie heute, auch weil die Chance, dass man mein Chinesisch versteht =00000 ist. Ich glaube nach den drei Monaten bin ich glücklich, wenn der Taxisfahrer meine "Halt-Stop-Hier" ruf auf chinesisch versteht. Und das wird schon eine Herausforderung. Bisher hat es ja auch immer irgendwie mit Händen und Füßen funktioniert....Mittwoch, also morgen abend habe ich wieder 2 Stunden Chinesisch....Oh well, we'll see....

Sonst steht diese Woche kaum etwas an, wahrscheinlich sport und schlafen. Am Wochenende dann evtl. Nanjing. Samstag ziehe ich tagsüber eventuell mit zwei Kolleginnen los...mal sehen.

Naja, so langsam kehrt hier unter der Woche der Alltag ein...Vor allem seitdem Simone weg ist Das ist wirklich traurig, mit ihr hätte ich noch geniale 2,5 Monate hier haben können! Aber auch das gehört dazu...ich freue mich auf meinen Trip nach Peking und Hongkong, nächsten Dienstag geht es los!!!!

Euch einen schönen Tag- bis bald!!

Änni

16.7.13 10:28


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